Samstag, 24. November 2012

# 17

Stille umgibt mich. Stille. Nichts als Stille. Meine Gedanken rasen - laufen einen Marathon mit Weltrekord. Werden immer schneller, überschlagen sich. Stoppen, schauen sich um, laufen weiter. Sie nähern sich dem Ziel. Und dann halten sie an, werden langsamer. Die Zeit rennt vorbei, doch in diesem Moment ist nicht der Weg das Ziel, sondern er. Er ist der Grund, weswegen meine Gedanken langsamer werden! In diesem Moment möchte ich nichts sehnlicher, als die Gedanken an ihn zu genießen und nie vorbeiziehen zu lassen. Die Zeit bleibt stehen. Philipp Poisel singt im Hintergrund "Denkst du manchmal an mich?" - Es passt, es passt, wie die Faust auf's Auge. Ja, denkst du auch manchmal an mich? Ich wuenschte, ich wüsste, dass du es tust, ich wünschte, du wüsstest, dass ich in diesem Moment nur an Dich denken kann. Dass ich mir nichts sehnlicher wünsche, als dass wir uns in unseren Gedanken begegnen! Meine Gedanken stoppen, lauschen weiter dem Lied. "Seit ich dich getroffen hab, bleibt mein Herz manchmal stehn" - Ja, mein Herz bleibt manchmal stehen, oder klopft wie wild. Such' es dir aus. Ich hab' ein Bild von dir geöffnet und ich kann es nur ansehen und lächeln.Ich kann meinen Blick überhaupt nicht abwenden. Du bist so wunderschön - innerlich,wie äußerlich. Du bist ein huebscher Mann, ein attraktiver. Ich würde ja fast sagen, dass du den Titel 'Sexiest man alive' verdient hast,aber das würde dein Ego in ungeahnte Sphären bringen. Auch wenn ich es heiß finde,wenn du mal wieder eingebildet bist, musst du das ja nicht wissen. Mein Blick findet immer wieder deine Augen und dein Lächeln, ich weine,weil ich gluecklich bin. Mein Herz schlägt Purzelbäume.  Du verwirrst mein Herz. Du verwirrst mich. Wie hast du es in dieser kurzen Zeit geschafft, meinem Herz so nah zu kommen? Wie? Mein Verstand sagt mir, dass du damit aufhoeren sollst, aber nein, nein, nein - ich will das nicht. Absolut nicht. Nicht jetzt, nicht morgen. Bleib bei mir, solange es geht. Erober mein Herz und halt' es solange fest, wie du kannst, wie du bereit bist. Philipp's Stimme ist in die Ferne gerueckt "Du fehlst mir, oh du fehlst mir...", hoer ich ganz leise im Hintergrund, denn im Moment sind meine Gedanken gefangen. Gefangen von dir. Ja, du fehlst mir. Ich vermisse dich schrecklich. Aber, ist das zu viel? DARF ich dich überhaupt vermissen? Ich weiß es nicht, ich weiß es absolut nicht.Ich tu' es, das steht fest. Ob dürfen oder nicht. Ich tu's einfach. Auch auf die Gefahr hin, dass du nicht an mich denkst,mich nicht vermisst. Es ist okay. Wirklich. Es ist okay. Irgendwie.

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