Donnerstag, 25. Oktober 2012

#13

Ich kann das alles gar nicht richtig fassen, ich weiß ja noch nicht mal, ob es der Wahrheit entspricht, ob das alles wirklich geschehen ist. Ich kann nur glauben, was deine Schwester schreibt, ich war entsetzt, geschockt, traurig, als ich ihre Nachricht las, die sie ueber deinen Account geschrieben hatte. Du hattest einen Unfall. Einen schweren Unfall. Jetzt liegst du im Krankenhaus und ich kann dich noch nichtmal besuchen, nein, denn du wohnst so weit weg. Ich kann nicht mal eben zu dir fahren, ich kann dich nicht in meinen Arm nehmen und dir sagen, dass alles wieder gut wird. Ich kann dir nicht sagen, dass du mir unglaublich viel bedeutest, ich kann dich nicht berühren, ich kann nichts - außer nachts von dir träumen. Und, diese Träume verfolgen mich. Ich sehe dich. Ich sehe mich. Ich sehe uns. Ich habe Sehnsucht. Ich vermisse dich. Du fehlst mir so sehr. Ich kann es kaum beschreiben. Ich habe Angst um dich. Schrecklich fiese, große Angst. Ich will nicht, dass du ins künstliche Koma gelegt werden musst. Sei stark, bitte. Komm zurück zu mir. Bring mich zum lächeln. Wisch mir meine Tränen von meinen Wangen. Nimm mich in den Arm. Und genieß einfach den Moment.

B I T T E  !

Ich kann es selber alles nicht fassen, dir soll etwas passiert sein. Ich will das nicht glauben, nein. Ich will nicht, dass du irgendwo hilflos in einem Krankenhaus liegst und ich nichts, absolut NICHTS, von dir höre. Ich will es nicht. NEIN! NEIN! NEIN!

und doch kann ich nichts machen, außer hoffen. Ich denke an dich! Immer.

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